Emplem Burgspiele Landstuhl
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Das Stück der Spielzeit  2010:
"De Herr Graf"    Lustspiel in Pfälzer Mundart,
 von 
Gottfried Keller ,
nach der Novelle "Kleider machen Leute"
Der arbeitslose Schneidergeselle Wenzel Strabinski besitzt nicht mehr, als  seine Sonntagskleidung, einen samtenen Mantel und eine polnische Fellmütze.
Oseines gepflegten Äußeren kann er seinen knurrenden Magen nicht      einmal durch Betteln stillen. In diesem Zustand zieht er von Pirmasens       nach Landstuhl, wo er hofft, Arbeit zu finden.
Ein Kutscher mit einem leeren Vierspänner nimmt ihn mit in die Stadt,     wo das herrschaftliche Gefährt vor einem Gasthaus hält und sogleich für    Aufsehen sorgt. Der Arme weiß gar nicht, wie ihm geschieht, denn:
Die Wirtin komplimentiert ihn in die Gute Stube und tischt dem vermeint-
lich hohen Herrn die erlesensten Köstlichkeiten auf.
D
er schalkhafte Kutscher macht das Geschehen noch schlimmer, indem er den wortkargen Schneider als den polnischen Grafen Strapinski betitelt.
Dieser sieht sich bald von einer Anzahl nobler Herren umringt, die           dem "Grafen"  ihre Aufwartung machen.
Einzig der skeptische Stadtschreiber schöpft Verdacht.
Der "Herr Graf" will sich soeben aus dem Staub machen, als ihm der        Amtsrat seine Tochter vorstellt. Beim Anblick dieses hübschen Mädchens   beschließt er, sein Glück noch eine Weile  zu genießen, was ihm auch        gelingt.

Aber sein Gewissen plagt ihn unaufhörlich. Doch wie er es auch anstellt, 
 es gelingt ihm nicht, die Wahrheit über sich aufzudecken,   weil niemand ihn zu Wort kommen lässt.  
 Sein Liebesglück könnte perfekt sein,
wäre da nicht der Schwindel um       seine Person und der eifersüchtige Stadtschreiber.

Wohin das Glück sich wendet,erfahren Sie bei den Burgspielen. 
                          
                             ----Viel Spass dabei!----

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